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Bach mit florierendem Ufer

Klimaveränderung und Daseinsvorsorge

Verlässlich. Verbunden. Verantwortlich.

Klimaveränderung ist keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Sie wirkt hier und jetzt – durch Starkregen, Hitzeperioden, Trockenheit und neue Risiken für Versorgung und Sicherheit. Wir leben in einer neuen Zeit. Daseinsvorsorge bedeutet heute, realistisch vorzubereiten, Verantwortung zu teilen und handlungsfähig zu bleiben.

Was uns wichtig ist

  • Daseinsvorsorge klar definieren
    Die Stadt schafft verlässliche Rahmenbedingungen, informiert, befähigt und koordiniert, ohne private Verantwortung zu ersetzen oder in die persönliche Lebensführung einzugreifen.
  • Eigenverantwortung stärken
    Klimaanpassung gelingt, wenn Vorsorge auch vor Ort und im eigenen Umfeld mitgedacht wird und kommunale Unterstützung diese Eigenverantwortung sinnvoll ergänzt.
  • Starkregen- und Klimarisiken ernst nehmen
    Für alle zehn Stadtteile liegen Starkregengefahrenkarten vor, die konkrete Gefahrenlagen benennen und künftig öffentlich zugänglich sind.
  • Hitzevorsorge und Schutz besonders betroffener Menschen
    Hitzevorsorge setzt an konkreten Orten und Situationen an, etwa in Pflegeeinrichtungen, bei älteren Menschen und im alltäglichen Leben vor Ort. Information, Vorbereitung und einfache Maßnahmen helfen, Belastungen auch bei längeren Hitzephasen beherrschbar zu halten.
  • Regionale Energieversorgung ausbauen
    Regionale Energieerzeugung stärkt Versorgungssicherheit, lokale Wertschöpfung und die Handlungsfähigkeit der Stadt.
  • Resilienz und Krisenvorsorge erhöhen
    In den Stadtteilen werden bürgerschaftliche Strukturen gestärkt, damit Menschen vor Ort bei längerfristigen Störungen eigenständig und koordiniert reagieren können.

Verlässlichkeit heißt, die Dinge beim Namen zu nennen.

Der Staat kann Klimaanpassung weder vollständig finanzieren noch allein durchsetzen. Das gilt auch für eine Stadt wie Wetter. Daseinsvorsorge bedeutet deshalb nicht, jedes Risiko auszuschließen, sondern Risiken sichtbar zu machen und Vorsorge zu ermöglichen. Wer vorbereitet ist, kommt besser durch Krisen. Wer wartet, bis etwas passiert, verliert Zeit.

Verbundenheit entsteht, wenn Verantwortung geteilt wird.

Die Stadt unterstützt Initiativen aus Bürgerschaft, Vereinen und Wirtschaft durch Information, Austausch und Vernetzung. Freiflächen-Photovoltaik wird dort ermöglicht, wo entsprechende Bauleitplanungen vorliegen. Regionale Stromerzeugung und ein politisch unterstützter Stromspeicher im Stadtgebiet erhöhen die Versorgungssicherheit, ohne dass die Kommune wirtschaftliche Risiken übernimmt.

Verantwortung heißt auch, neue Risiken nüchtern einzuordnen.

Starkregen, Hitze und Kälteereignisse sind reale Gefahren. Hinzu kommen veränderte sicherheitspolitische Rahmenbedingungen. Sabotage, hybride Bedrohungen und Störungen kritischer Infrastruktur sind denkbar. Resilienz bedeutet, auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben.

Unser Ziel ist eine Stadt, die auf Veränderungen vorbereitet ist.
Alle zehn Stadtteile sollen in Krisen eigenständig reagieren können – mit klaren Zuständigkeiten, bekannten Informationswegen und lokalen Ansprechpersonen. Kommunale Daseinsvorsorge und persönliche Vorsorge greifen dabei ineinander. So entsteht Sicherheit: verlässlich organisiert, verbunden vor Ort, verantwortlich für morgen.

Ansprechpartner aus der Fraktion: Andreas W. Ditze, Matthias Gnau, Stefan Ronzheimer

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